Tierschutz und Application Management

Anpacken statt Bürostuhl

Tierschutz in Rumänien: Als Competence Center Leiter im Bereich Application Management sind Andrea und Björn Experten für Projektkoordinationen, Anwendungsbetreuung und alles, was unterschiedliche Applikationen zu bieten haben. Nicht nur beruflich sind die beiden ein sehr gutes Team, denn sie teilen auch private Interessen. Nach einem stressigen Tag kommt Andrea durch einen Spaziergang mit ihrem Hund am besten zur Ruhe und Björn ist mit Tieren groß geworden und hat die Liebe zu Hunden im Blut.

Gemeinsam entwickelten sie den Plan für ein paar Tage nach Rumänien zu reisen, um Projekte für den Tierschutz aktiv zu unterstützen. Zusammen mit ihren AKQUINET Kolleginnen und Kollegen entwickelte sich die Idee, ihren Arbeitgeber in die Planung mit einzubinden, um alle 800 Mitarbeiter und auch darüber hinaus auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.

In diesem Video könnt Ihr Euch anschauen, welche Erwartungen und Vorstellungen die beiden vor ihrer Reise im Februar hatten:

Während der gesamten Zeit konnten alle Interessierten die Arbeit von Björn und Andrea über den AKQUINET Instagram Account live mitverfolgen. Darüber hinaus haben sie ihre Eindrücke für uns zusammengefasst:

Reisebericht von den Tierschützern

Unsere ersten Tage:

Der erste Tag im Shelter war sehr anstrengend. Untergebracht waren fast 2.500 bis 3.000 Hunde und wir hatten einiges zu tun: Wir haben Kennel gereinigt, schwere Hundehütten getragen, Stroh umverteilt, an Dächern gearbeitet und vieles mehr. Man war sehr damit beschäftigt, sich die Abläufe zu merken und das Team kennenzulernen. Die Zeit verging im Flug. Den Anblick der vielen Hunde hat uns sehr berührt, doch zunächst hat man sich nur auf die Arbeit konzentriert.

An den nächsten Tagen meldeten sich bei uns die Emotionen mehr als zuvor. Es ging nicht mehr nur um das Arbeiten, sondern es wurde sich noch viel intensiver mit den großartigen Hunden beschäftigt. Auch der Wunsch mehr zu tun, um wirklich allen zu helfen, wurde immer größer.

Das gesamte Team legte großen Wert auf einen respektvollen Umgang, nicht nur untereinander, sondern auch mit den Tieren. Besonders durch unsere enge Zusammenarbeit ist deutlich geworden, wie stark sich das Leben für die Hunde bereits geändert hat. Schön war beispielsweise, dass 49 Hunde den Weg aus Bucov nach Deutschland antreten konnten, in eine hoffentlich bessere Zukunft. Einen emotionalen Tiefpunkt brachte die Zeit für uns allerdings auch mit sich: Ein zerbissener Hund aus dem Tierheim musste in einen „Vetkennel“ gebracht werden, um dort wieder die verlorene Kraft zu erlangen.

Der letzte Tag:

Der letzte Tag begann leider nicht so schön, da wir zwei tote Hunde auffanden. Um den vielen anderen Tieren zu helfen, war schnelles Weiterarbeiten die Devise: Es wurde Stroh zum Wärmen in den Hütten verteilt, sauber gemacht und die Ratten eingesammelt. Sich abzulenken, indem man hilft, ist das Einzige was dafür sorgt, dass es einem besser geht.

Natürlich hatte der Tag auch Gutes für uns zu bieten. Wir waren begeistert wie lebensfroh, freundlich und dankbar die Hunde trotz der widrigen Umstände sind. Uns wurde bewusst, wie viel wir bewegt haben und für uns steht fest: Wir werden wieder kommen, um diesen großartigen Menschen sowie Hunden zu helfen.

Unser Fazit vor Abflug:

Trotz allem, was man geleistet hat, bleibt das Gefühl die Hunde mit ihrem Schicksal allein zulassen. Es braucht Zeit seine Eindrücke zu verarbeiten. Wir sind wahnsinnig glücklich, aber auch dankbar an diesem Projekt teilgenommen zu haben und mit so netten Menschen für eine bemerkenswerte Sache zu kämpfen. ProDogRomania e.V. hat auch einen Nachbericht verfasst, falls Ihr noch mehr erfahren wollt, schaut doch gerne mal vorbei: http://prodogromania.de/2019/03/unser-letzter-tag-in-bucov/

 

Du findest das Engagement von ProDogRomania e.V. sinnvoll und möchtest unterstützen? Spenden für Baumaterialien, Futter etc. kannst Du mit wenigen Klicks auf dieser Seite: http://prodogromania.de/anpacken-statt-buerostuhl/​​