Ein Quereinstieg in die IT-Beratung

Organisationen bestehen aus Menschen

Als IT-Beraterin bei AKQUINET ist Alisa fest davon überzeugt, dass divers aufgestellte Teams weiterkommen. Nachdem Sarah gestartet hat, möchte auch sie unter dem Motto #colorfulAKQUINET die Frauen in der IT-Branche sichtbarer machen. Alisa gibt zu, dass es für sie in der IT-Beratung nicht immer einfach ist. Beraterinnen sind immer in der Minderheit. Alisa hat schon erlebt, dass Neukunden dachten, sie übe eine administrative Tätigkeit anstatt eine Rat-gebende aus. Auch wenn es nur sehr selten ist, nervt es Alisa und sie ist fest davon überzeugt, dass man offen kommunizieren und das Thema ansprechen muss. Und dabei ist Vielfalt insbesondere in der IT-Beratung von Organisationen wichtig. Denn diese sind aus Menschen gemacht und damit müssen vielfältige Faktoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln berücksichtigt werden.

Warum sind IT-Beraterinnen in der Minderheit?

Alisa glaubt, dass das Problem häufig schon in der Schule liegt. In IT-Kursen sind oft überwiegend nur Jungs und daher wählen die Mädchen eher ein anderes Fach. Dies zieht dann einen Rattenschwanz nach sich, da sich die Mädchen oft auch nach der Schule nicht für eine Ausbildung im IT-Bereich entscheiden.

Alisa möchte Frauen und Mädchen Mut machen: „Wenn ihr euch für MINT-Fächer interessiert und Spaß am strukturierten Arbeiten habt, dann lasst euch nicht abschrecken. Im Grunde ist es doch egal, ob Mann oder Frau, solange euch der Job Spaß macht.“ Und auch ohne IT-Ausbildung kann ein Einstieg funktionieren. Alisa hat es vorgemacht und einen Quereinstieg gewagt: Heute ist sie IT-Service-Management-Consultant und berät Kunden aus dem öffentlichen Sektor, wie sie durch Digitalisierung die Arbeit automatisieren und vereinfachen können. Was sie vorher gemacht hat und warum sie die IT fasziniert, erfahrt ihr in diesem Video:

Informatik im Frauenstudiengang?

Wusstet ihr schon, dass es reine Frauenstudiengänge für das Fach Informatik gibt? Unsere Kollegin Sarah hat sich dafür entschieden. Warum sie diese Entscheidung traf und weshalb sie das Thema „Frauen in der IT“ zwar nervt aber stark beschäftigt, erfahrt ihr in diesem Beitrag:

Divers aufgestellte Teams kommen weiter