IT-Security in der Systemadministration

Unsere Kollegin Sandra ist Teil des Microsoft Systems Teams bei AKQUINET und brennt für das Thema IT-Security. Erfahre in diesem Interview, warum sie ihren Job so spannend findet und welche Superheldenkraft sie gerne hätte.

Hallo Sandra, schön, dass du dir die Zeit nimmst. Wie lange bist du eigentlich schon bei AKQUINET?

Seit fast 3 Jahren, davon ein Jahr als externe Mitarbeiterin. Was meine Tätigkeiten angeht, bin ich ein bisschen zick zack gelaufen. Angefangen habe ich als Ticket Dispatcherin und dann habe ich die Aufgabe Antivirus übernommen. Als dann eine IT-Security Koordinatorin gesucht wurde, passte das perfekt, da ich für dieses Thema brenne. Nun bin ich in Systemadministratorin mit einer Zusatzrolle als IT-Security Koordinatorin.

Was steckt hinter deiner Zusatzrolle als IT-Security Koordinatorin?

Ich bin sozusagen das Sprachrohr zwischen unserem Datenschutzbeauftragen bzw. CISO und dem Team MS Systems. Ich stehe also bei allen Security Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Großes Thema ist da natürlich auch das jährliche ISO 270001 Audit. Außerdem ist eines meiner Ziele, eine neue Datenbank für Schwachstellen zu bauen. Für mich bedeutet das neue Kenntnisse aneignen und viel ausprobieren.

Warum hast du dich für überhaupt für einen Einstieg in die IT-Branche entschieden?

Mich hat die Technik schon immer fasziniert. An der Ausbildung als „Fachinformatikerin für Systemintegration“ hat mich die Breite überzeugt. Man kann tief in die Technik gehen oder auch übergreifend tätig sein. Hinter IT steckt so viel: Wenn ein Computer nicht funktioniert, dann gibt es häufig nicht nur die eine Lösung. Und Computer sind überall drin.

Beschreibe deine Arbeit mit drei Worten:

Kreativ, abwechslungsreich und sehr flexibel.

Kannst du genauer erklären, was dich an deinem Beruf reizt?

Ich finde es spannend, wie Technik ineinandergreift. Mein Job ist manchmal wie eine Spurensicherung. Daher habe ich mich auch für ein nebenberufliches Studium der Informatik und IT-Sicherheit entschieden. Ich möchte da noch tiefer rein. Es wird nie langweilig, denn man hört nie auf zu Lernen. Es werden immer wieder neue Techniken entwickelt. Außerdem ist schnelles Reagieren gefragt: Bei einer Störung muss ich direkt umschalten und mich neu eindenken. Neben der Technik finde ich es auch großartig anderen zu helfen. Dabei muss man insbesondere in der Kommunikation umschalten: Spreche ich mit dem Endanwender oder mit einem IT-Experten? Das permanente hin und her übersetzten, auch zwischen Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen, finde ich irre spannend.

Wie wird sich der Job in den nächsten Jahren verändern?

Ich habe mein eigenes kleines Kopfkino. Ich glaube, dass das Security Thema immer wichtiger wird. Je vernetzter die Welt, umso wichtiger ist das und ich freue mich drauf. 😉

Welche Superheldenkraft hättest du gerne?

Da fällt mir direkt was ein: Ich würde gerne speichern können! Wenn ich im Hinterkopf hätte, dass ich immer wieder zum Status Quo zurückkehren kann, würde ich viel mehr ausprobieren. Ich wäre dann mutiger. Wir probieren zwar schon viel und sind nicht gehemmt was Innovationen angeht, aber manchmal fehlt die Zeit. Mit der Superheldenkraft wäre das kein Problem mehr.

Warum passt AKQUINET zu Dir?

Weil das Unternehmen genauso bunt zusammengestellt ist wie ich. Auch ich bin neugierig, mache viele verschiedene Dinge und probiere viel aus.

Was ist das Erste, was dir einfällt, wenn ich das Thema „Frauen in der IT“ anspreche?

100 Mal gehört, 100 Mal darüber gesprochen. Ich bin einfach froh, dass ich nicht mehr gefragt werde, wie ich die Idee hatte, als Frau in der IT zu starten. Ich glaube aber nicht, dass das mit einer Veränderung in der Gesellschaft zusammenhängt und das verstehe ich nicht. Ich bin davon überzeugt, dass Frauen und Männer gar nicht so unterschiedlich sind. Außerdem sollten meiner Meinung nach Teams immer so divers wie möglich sein und damit meine ich nicht nur das Geschlecht, sondern jung und alt, Sportler und Nichtsportler, national und international … Denn dann entsteht die meiste Dynamik. Wenn alle die gleiche Brille aufhaben, dann heißt das Stillstand. Deswegen mag ich es auch, wenn es knirscht. Dabei lernt man so viel.

Vervollständige den Satz: Wenn ich nicht arbeite, dann …

… mach ich eigentlich alles ein bisschen. Ich mache Sport, lese viel, fotografiere, studiere. Und wenn ich Zeit habe, dann übe ich auch mein Ehrenamt aus. Ich coache Personen mit Migrationshintergrund. Meistens im Bereich IT, aber auch kulturelle Themen. Und das Ganze immer auf Augenhöhe. Wir treffen uns, quatschen z. B. über die deutsche Kultur oder ich gehe mit ihnen klettern. Das ist immer ganz spannend.  

Was würdest du deinem jüngeren Ich sagen?

Mach einfach. Go for it. Mehr Mut!

Was müsste Jemand mitbringen, damit er in euer Team passt?

Neugierde und Offenheit.

Vielen Dank für das spannende Interview!

Nicht nur Sandra ist davon überzeugt, dass vielfältige Teams weiterkommen. Auch unsere Kollegin Sarah hat dazu eine klare Meinung: