Erfolge, Firmenkultur und ein seltener Vogel: Bettina über 20 Jahre AKQUINET

Drehen wir die Zeit zurück. Was war im Jahr 2002? Das Jahr, in dem der Euro erstmals in Umlauf gebracht wurde. Unsere Kollegin und Marketingleitung Bettina weiß genau, was sie in dem Jahr gemacht hat, denn sie war Zeitzeugin von AKQUINETs Anfängen.

Liebe Bettina, AKQUINET feiert 20-jähriges Firmenjubiläum. Kannst du dich noch erinnern, wie alles begann?

Ja, das kann ich. 2002 war kein einfaches Jahr. Der Zusammenbruch des Neuen Marktes lag gerade hinter uns und der IT-Markt stellte sich neu auf. Diese Chance haben die beiden Gründer Norbert Frank und Klaus-Dieter Gerken erkannt und mit AKQUNET ein Akquise-Netzwerk gegründet. Ich kannte beide aus einem vorherigen Unternehmen und mit nur einer Handvoll Personen haben wir ein Unternehmen ganz neu auf die Beine gestellt.

Wie hättest du Freunden und Bekannten damals das Unternehmen AKQUINET beschrieben?

Als klein und familiär. Wir haben für all die kleinen, spezialisierten IT-Unternehmen, die manchmal nur fünf bis zehn Mitarbeitende hatte, den Vertrieb übernommen. Auch wenn es zunächst ein loser Firmenverbund über Partnerverträge war, kannten sich die meisten Personen aus der Vergangenheit. Die IT-Welt ist klein. 

Welches waren aus deiner Sicht die entscheidenden Meilensteine, dass sich AKQUINET zu dem Unternehmen entwickelt hat, das es heute ist?

Bettina beim ersten offiziellen AKQUINET-Fotoshooting 2005

Als größten Meilenstein sehe ich das Jahr 2005, als wir uns aus vielen kleinen Partnerunternehmen zu einem gemeinsamen Unternehmen, der AKQUINET, zusammenschlossen. Ein weiterer Meilenstein ist auf jeden Fall der Bau der Rechenzentren. Es traf den Puls der Zeit und so konnten wir in einer ganz anderen Kundenliga mitspielen.

Das waren die Meilensteine von AKQUINET. Was waren für dich persönlich besondere Erlebnisse, an die du dich in den 20 Jahren gerne zurückerinnerst?

Da fällt mir die Anfangszeit ein. Die Art und Weise, wie mit mir als Mitarbeiterin umgegangen wurde, war wirklich besonders. Ich war Mutter und konnte schon damals meine Arbeitszeit flexibel einteilen und problemlos von zu Hause arbeiten. Diese Familienfreundlichkeit ist das, was AKQUINET für mich bis heute ausmacht. Das steht nicht einfach auf der Website. Ich meine: Hey, ich arbeite gerade aus Amerika, um meinen Sohn über drei Monate zu besuchen, und das war gar kein Problem. Vertrauen und Flexibilität ist das, was uns ausmacht. Und wir passen aufeinander auf.

Was meinst du mit: „Wir passen aufeinander auf.“? 

Man kennt sich und nimmt den Menschen nicht nur als Kollegen wahr. Das zeigt sich in vielen Alltagssituationen. Wir merken schnell, wenn es jemanden nicht gut geht, und die Kolleg*innen springen mit viel Engagement füreinander ein. Ein: „Hey, du siehst müde aus. Geht es dir gut? Kann ich dich unterstützen?“ hört man auch den Kollegen zum Vorstand sagen. Und die Hilfsbereitschaft ist nicht nur intern. Die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ist für mich seit Beginn eine Herzensangelegenheit. Wir leben die bunte Vielfalt, die auch unser Logo zeigt. Für mich ist AKQUINET bunt und lebendig mit all den Menschen, ihren individuellen Geschichten und Persönlichkeiten.  

Was bedeutet dir das 20-jährige Jubiläum persönlich?

Für mich ist es ein Zeichen einer Erfolgsgeschichte. Wir sind kontinuierlich gewachsen und haben eine positive Firmengeschichte geschrieben. Wir können stolz auf das sein, was wir erreicht haben und werden das beim Jubiläumsfest auch kräftig feiern.

Mit welchen Stärken hat AKQUINET es aus deiner Sicht geschafft, so erfolgreich zu werden?

Ich denke, eine Stärke ist die Ehrlichkeit und Offenheit mit unseren Kunden. Wir sagen fair von Anfang an, was wir können und was wir auch noch nicht können. Wenn etwas schief geht, stellen wir niemanden an den Pranger, sondern suchen nach Lösungen. Vertrauen und Respekt ist die Basis für unsere langjährigen Kundenbeziehungen, aus denen auch Freundschaften entstanden sind. Wir sind stark darin, Dinge möglich zu machen. Mit kleinen Schritten und Mut etwas auszuprobieren, finden wir gemeinsam mit unseren Kunden passende Lösungen.

Welche Herausforderungen gab es in den letzten 20 Jahren?

Da fällt mir die Finanzkrise um 2008 ein, bei der wir uns zunächst nicht sicher waren, wie sich die wirtschaftliche Situation für uns weiterentwickelt. Aber um ehrlich zu sein, hat uns ein seltener Vogel mehr Kopfschmerzen bereitet. Für den Bau eines unserer Rechenzentren musste ein altes Gebäude abgerissen werden und ein Uhu, der sich dort eingenistet hat, machte uns fast einen Strich durch die Bauplanungen. Aber der Naturschutz hat für ein neues Zuhause gesorgt. Und dann war da natürlich die Pandemie. Die haben wir technologisch und organisatorisch super gemeistert aber die kontaktarme Zeit war für viele unsere Mitarbeiter*innen eine Herausforderung.

Lass uns in die Glaskugel schauen: Wie siehst du AKQ zum 30-jährigen Jubiläum?

Puh, das ist schwierig, denn im IT- & Marketing-Umfeld kann sich so viel so schnell bewegen. Ich hoffe natürlich, dass wir die Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Vielleicht gehören wir beim 30-jährigen Jubiläum schon zu den European Playern im IT-Umfeld und das mit unserer einzigartigen Firmenkultur, die uns erhalten bleibt. Aber eins nach dem anderen. Jetzt ziehen wir mit den Hamburger Kolleg*innen erst mal in unser schönes neues AKQUINET-Haus an der Bramfelder Spitze, was wir so bunt und lebendig gestalten, wie wir auch sind.

Vielen Dank für diese Zeitreise, Bettina.


In den letzten 20 Jahren, die Bettina beschrieben hat, ist AKQUINET stark gewachsen. Ein Ziel, was wir bei diesem Wachstum vor Augen haben: Die teamübergreifende Zusammenarbeit. Dafür hat sich ein heterogenes Team gebildet. Erfahre mehr darüber in diesem Beitrag: