Entwicklerin & Consultant Cornelia sorgt für SAP Security

In unserem österreichischen AKQUINET-Team sitzen unsere Expert*innen für SAP Security. Dazu gehört auch Cornelia – Softwareentwicklerin und SAP-Beraterin. Im Interview gibt sie uns einen Einblick hinter die Kulissen des Teams. 

Kannst du dich einmal kurz vorstellen?

Ich bin Cornelia, wohne im österreichischen Linz und bin seit Januar 2018 ein Teil von AKQUINET. Als Senior SAP Application Consultant & Development habe ich eine kleine Sonderrolle bei uns, denn ich arbeite in unseren beiden Teams. Wir hier in Österreich haben uns nämlich in zwei Competence Center (CC) mit jeweils ca. 10 Kolleg*innen aufgeteilt. Ein CC heißt „Security & Compliance“ und das andere „digitale Prozesse“.

Was macht ihr im Team „Digitale Prozesse”?

Das Team sitzt zum Großteil in Linz und es geht hier um MDM+ – ein Add-On zu SAP, welches nach den Anforderungen und Wünschen des Kunden ausgeprägt wird. Unser Ziel ist es, die SAP-Bereiche MM, FI/CO und SD für unsere Kunden zu automatisieren. Dafür bildet unser Softwarepaket BRO die Basis und mit ABAP entwickeln wir dann individuelle Anforderungen. Als Softwareentwicklerin bin ich dann auch in Kundenmeetings. Bald fliege ich z. B. wieder auf eine Dienstreise nach Portugal. In diesem Team bin ich von Anfang an. Und seit ca. zwei Jahren unterstütze ich zudem das andere Competence Center.

Und was steckt hinter dem CC „Security & Compliance“?

Hier geht es um SAP Security. Wir zeigen unseren Kunden Risiken auf und empfehlen Maßnahmen. Dafür bearbeiten wir häufig auch das Berechtigungskonzept. Dieses Team sitzt hauptsächlich in unserem Wiener Büro, aber auch hier fahren wir ab und zu direkt zum Kunden.

Klingt nach einem vielfältigen Job! Was hast du eigentlich gelernt?

Eigentlich komme ich aus der Tourismusbranche und war viel in der Welt unterwegs. Ich wollte dann aber mehr in Österreich bleiben und habe mich zunächst für ein Wirtschaftsstudium entschieden. Nach drei Semestern wurde mir aber langweilig und mich hat die Lust gepackt, mich in ein ganz neues Thema einzuarbeiten. Somit habe ich dann zeitgleich auch den Weg in ein IT-Studium und die Forschung im Bereich Logistik eingeschlagen. Diese neue Herausforderung hat mich gepackt und somit habe ich dann nach den Studien in der IT-Branche gestartet und war zunächst Vermittlerin zwischen Softwareentwicklung und Anwender*innen.

Wie bist du dann zu AKQUINET gekommen?

Ich wollte unbedingt direkt in der IT-Entwicklung arbeiten. Außerdem war mein vorheriger Arbeitgeber sehr hierarchisch und steif, das war nicht meins. Und dann hat mir ein Freund aus Deutschland von einer coolen Firma namens AKQUINET erzählt. Danach ging es ganz schnell. Der Bewerbungsprozess war komplett locker. Mit meinem Outfit, was ich von meinem vorherigen Arbeitgeber gewohnt war, mit Stöckelschuhen und Sacko, war ich hier ziemlich einzigartig. Ich habe mich vom ersten Augenblick an wohlgefühlt.

Warum passt AKQUINET zu dir?

Ich mag diese lockere Birkenstock-Atmosphäre im Büro sehr und ich kann mich immer auf meine Kolleg*innen verlassen. Für mich ist es ein ausgeglichenes Geben und Nehmen und alles auf Augenhöhe. Egal ob Geschäftsführung, Frau, Mann, Quereinsteiger oder geborener ITler*in. Wie im Freundeskreis kennt man die Stärken und Schwächen der Kolleg*innen und greift sich unter die Arme. Hier werden ich und meine Arbeit wertgeschätzt.

Was sagst du zum Thema „Frauen in der IT“?

Bis Anfang des Jahres war ich in meinem Team noch die einzige Frau im Unternehmen. Es freut mich, dass wir seitdem auch hier gewachsen sind. Ich glaube, das Problem ist gar nicht, dass die Frauen sich das selbst nicht zutrauen, sondern damit rechnen, dass es ihnen von anderen nicht zugetraut wird und sie sich doppelt anstrengen müssen. Für mich war das erst recht ein Grund in die IT einzusteigen, denn ich wollte den Leuten das Gegenteil beweisen. Bei Freundinnen höre ich zudem, dass sie sich vor einen Beruf scheuen, in dem ständig etwas Neues passiert, da man hier durch Familienplanung den Anschluss verlieren könnte. Das finde echt sehr schade, denn die IT ist so vielfältig. Ich mag meinen Job sehr.

Welche Herausforderungen bringt dein Job auch mit sich?

Die große Themenvielfalt und die vielen Themensprünge zwischen Consulting und Entwicklung können auch mal anstrengend werden.

Wie sorgst du für Ausgleich?

Also ich muss zugeben, – ich arbeite schon sehr gerne und viel. Meine Arbeit ist fast wie ein Hobby. Zudem mag ich Kochen und eine große Leidenschaft ist das Reisen in asiatische Länder. Ich mag die Mentalität und Warmherzigkeit der Leute und das sonnige und heiße Wetter genieße ich auch immer wieder.

Danke für deine Zeit, Cornelia!


Im Interview hat SAP Security Expertin Cornelia über die Mehrheit von Männern in der IT-Branche gesprochen. Auch IT-Admin Daniela wünscht sich mehr Ausgleich zwischen den Geschlechtern. Im Interview erzählt sie uns, warum sie in die IT-Branche gegangen ist: