Nicos Karriere nach dem Profisport

Nico, Du hast als Profi-Handballer zwei Jahre für den THW Kiel und ein Jahr für den Stralsunder HV gespielt. Wie war diese aktive Zeit im Profisport für Dich?

Die Zeit im Profisport war eine großartige Erfahrung, gerade beim THW Kiel. Ich habe erlebt, wie Sportler auf einem Top-Level zusammenarbeiten, um ihre Ziele zu erreichen.

Auf welcher Position hast Du gespielt?

Ich war Spielmacher im Rückraum Mitte. Meine Aufgabe war es also, alles im Blick zu haben, die Bälle zuzupassen und so meine Mitspieler in Szene zu setzen.

Kommst Du aus Kiel?

Nein, geboren und aufgewachsen bin ich in Rendsburg. Für den Handball bin ich aber nach Kiel gezogen. Dort habe ich auch zum ersten Mal allein gewohnt. Das was eine sehr schöne Zeit. Daher habe ich auch heute noch Heimatgefühle, wenn ich in der Stadt und an der Förde bin. Nach vielen Zwischenstationen auch im Süden Deutschlands wohne ich heute mit meiner Familie in Bad Bramstedt. (Mehr von Nico bei Wikipedia)

Was machst Du heute sportlich?

Im Profisport wie früher bin ich natürlich nicht mehr aktiv. Momentan spiele ich noch in der 3. Liga bei der HSG Ostsee Neustadt Grömitz. Die Mannschaft trainiert dreimal in der Woche. Ich trainiere aus Zeitgründen dort einmal mit und zweimal in der Woche individuell, mache also Laufeinheiten, Intervall- und Krafttraining. Mein Vertrag endet Ende Juni, dann hänge ich als Handballer offiziell die Schuhe an den Nagel und beginne als Trainer beim TSV Ellerbek in der Oberliga. Da ich schon A-Jugendtrainier in Henstedt-Ulzburg bin, ist das für mich jetzt der richtige, nächste Schritt.

Neben dem Handballspielen hast Du auch studiert, nicht wahr?

Ja, zuerst habe ich an der Fachhochschule in Kiel BWL studiert und das Studium letztendlich mit dem Diplom in Mannheim abgeschlossen. Danach habe ich in Stuttgart einen Aufbaustudiengang in Sportwissenschaften absolviert. Ich habe immer versucht, meinen beiden Interessen Wirtschaft und Sport zu folgen. Meist ließ sich mein Studium sehr gut mit den Verträgen als Handballspieler vereinen.

Wie bist Du zu AKQUINET gekommen?

2014 hat AKQUINET Vertriebsverstärkung gesucht. In einem Praktikum habe ich erst einmal getestet, ob das IT-Umfeld etwas für mich ist. Sehr schnell habe ich festgestellt, dass es beim IT-Vertrieb darum geht, Zusammenhänge zu verstehen und sich schnell in die Geschäftsabläufe der Kunden hineinzuversetzen. Genau wie in meinem Sport muss ich einen Überblick über das Ganze haben und die richtigen Teamplayer involvieren. Das hat mich gereizt. Heute biete ich IT-Services für Unternehmen an vom Housing unserer Rechenzentrumsflächen bis hin zum Serverbetrieb. Meist ist die IT für unsere Kunden nicht das Kerngeschäft. Daher ist es gut, dass ich wie sie auch eher wirtschaftlich denke.

Was erfüllt Dich bei der Arbeit?

Ich arbeite gerne mit Menschen in einem Team zusammen, ob intern oder extern. Ich finde es toll, dass ich nicht in einer Nische tätig bin, sondern übergreifend agiere und immer wieder ganz neue Herausforderungen meistere. Das Thema IT mag ich, weil es zukunftsorientiert ist. Alles wird digital. Und auf dem Weg dahin kann ich den Kunden helfen.

Welche Deiner sportlichen Fähigkeiten kannst Du auch bei der Arbeit nutzen?

Natürlich ist der Teamgeist für mich wichtig. Das habe ich über den Handball quasi im Blut. Manche denken ja, dass man im Vertrieb auf sich allein gestellt ist. Das ist aber falsch. Ich brauche mein Team, wir wollen alle zum selben Ziel. Aus dem Leistungssport habe ich gelernt, dabei konkrete Ziele motiviert zu verfolgen.

Vielen Dank, Nico!

 

Auch unser Kieler Geschäftsführer Lutz liebt den Sport und kann ihn gut mit seiner täglichen Arbeit verbinden: 

Zwischen Rennrad und Microsoft