RZ-Werkschutz: Rund um die Uhr extrem wichtig

Hallo Torsten, stell dich bitte kurz vor.

Ich bin Torsten, 52 Jahre und seit 2015 bei AKQUINET. Ich bin als Leiter für den Desktop-Service gestartet. Seit letztem Jahr leite ich das Werkschutz-Team, was mir sehr gut gefällt, denn das Team macht einen tollen Job. Weiterhin bin ich noch Teamleiter des Desktop Service Nord.

Was genau macht der Werkschutz eigentlich?

Ich sage immer, sie sind der „Türöffner“ für alle Besucher unserer Rechenzentren, vom Kunden bis zum Techniker. Sie besetzen die Sicherheitszentrale, machen Zugangskontrollen, übernehmen die Sicherheitsunterweisung, begleiten die Personen vor Ort und kümmern sich um alle Themen rund um Warenlieferungen.

Warum ist es so wichtig, dass der Werkschutz vor Ort ist?

Unsere Rechenzentren müssen laufen, insbesondere in Krisenzeiten wie dieser. Sie sind von sehr hoher Bedeutung für unsere Nutzer und unser gesellschaftliches Leben. Unsere Kunden arbeiten u. a. in systemrelevanten Bereichen, wie Gesundheitswesen oder Behörden. Diese sind mehr denn je darauf angewiesen, dass es keine Ausfälle gibt und der Zugriff der Daten geschützt ist. Und auch bei unseren anderen Kunden hat die virtuelle Arbeit schlagartig massiv zugenommen. Wir gewährleisten, dass alles weiterläuft und dabei spielt das Werkschutz-Team eine entscheidende Rolle.

Das Werkschutz Team hinter der Sicherheitsscheibe.

Welche Vorkehrungen wurden getroffen, damit alle vor Ort gegen den Covid19-Virus bestmöglich geschützt sind?

Zunächst war uns wichtig, dass genügend Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel vor Ort sind. Jeder Kunde, Techniker und auch unserer Mitarbeiter werden angewiesen sich im ersten Schritt die Hände zu waschen. Auch die Warenannahme wurde umstrukturiert, um Schmierinfektionen zu minimieren. Wir versuchen die Ware erst einige Tage im Lager zu belassen, bevor sie weitertransportiert wird. Den größten Schutz liefert unsere Sicherheitsscheibe beim Empfang, die den direkten Kontakt mit Besuchern verhindert. Alle Gegenstände, die mein Team dennoch übergeben muss, werden desinfiziert. Außerdem haben wir die Schichten personell reduziert, sodass bei einem Krankheitsfall immer jemand einspringen kann.

Welche Rolle spielt es aktuell, dass die Rechenzentren als Integrationsbetrieb geführt werden?

Ja, als Integrationsbetrieb haben viele meiner Teammitglieder Vorerkrankungen oder ein Handicap und sind daher umso vorsichtiger. Wir haben ihnen die Möglichkeit gegeben, in dieser schwierigen Zeit, mit einem Backup-Verfahren (Bereitschaft) ihre Präsenzzeiten vor Ort zu minimieren. Ich bin aber besonders stolz, dass trotzdem jede und jeder von ihnen auf seine Weise dafür sorgt, dass es weitergeht. Dabei haben wir immer ein Auge darauf, dass sich alle ausreichend erholen können. Wir haben daher die Schichtzeiten, ohne finanzielle Nachteile für die Mitarbeiter, reduziert.

Was macht dir bei deiner Arbeit besonders viel Freude?

Definitiv die Arbeit mit den Menschen, obwohl es auch mal herausfordernd ist, zwei verschiedene Teams mit insgesamt über 30 Personen zu leiten. Ich bin jetzt seit 30 Jahren in Führungsaufgaben und habe viel dazugelernt. Ich glaube, dass Führung viel mit persönlichem Coaching zu tun hat. Daher habe ich mir auch das große Ziel auf die Fahne geschrieben, zu schauen, wie ich meine Mitarbeiter individuell fördern kann.

Seit 5 Jahren bist du schon bei AKQUINET. Was ist für dich das Besondere?

Die Art der AKQUINET ist besonders. Wir sind bunt und unheimlich sozial. Beim Thema Inklusion von Menschen mit einem Handicap oder Vorerkrankung sind wir vorbildlich. Alle werden gleichbehandelt, es gibt keine Vorurteile oder Abstufungen. Ich habe noch keinen Arbeitgeber kennengelernt, bei dem das so läuft.

Was passiert, wenn die Corona-Pandemie vorüber ist?

Dann lade ich mein Werkschutz-Team zum Grillen bei mir im Garten ein. Sie halten immer die Stellung im Rechenzentrum: 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr – ob Krisenzeit oder nicht. Darauf bin ich wirklich sehr stolz und das muss dann gefeiert werden.

Das klingt sehr gut! Vielen Dank für das Interview, Torsten. Bleib weiterhin gesund.


Torsten hat schon angesprochen, dass wir Wert auf Inklusion liegen. Erfahre mehr darüber, wie wir dies im Alltag leben und lies das Interview mit Sven: